Weihnachtsgeschenke verpacken

 

Quadratisch, praktisch gut …. nur leider ist nicht jedes Weihnachtsgeschenk so einfach zu verpacken. Der flauschige Pullover verwandelt sich im Papier zu einem Knäuel und Flaschen sind kaum bezwingbar, das Geschenk sieht immer komisch aus. Beim Thema Geschenkeverpacken gibt es die unterschiedlichsten Ansichten. Viele haben Spaß daran und laufen zur Höchstform auf und andere sparen sich die Arbeit und lassen alles im Geschäft verpacken.

 

Das perfekte Geschenk für Weihnachten ist gekauft, aber das Einpacken macht dir Frust und Stress? Dabei ist es keine Hexenkunst, nein – das Verpacken von Geschenken macht Spaß und das es auch wirklich Spaß macht, hier ein paar Tipps. Zwischen Kaffeetasse und Laptop lässt sich nicht gut verpacken, also wird zuerst der Tisch freigeräumt. Wichtig ist eine fussel- und schmutzfreie Unterlage, denn das Geschenk sollte nicht krümeln, sondern glänzen. Als Nächstes werden die Utensilien zurechtgelegt – wie Papier, Bänder aus Satin oder Stoff, Klebeband, eine scharfe Schere und alles zum Verzieren, wie Tannenzweige oder Sterne. Nicht vergessen! Vor dem Verpacken das Preisschild vom Geschenk entfernen.

 

Bereits im Herbst fange ich an, Kartons zu sammeln – für jedes Geschenk gibt es das richtige Format und erleichtert die Verpackung sehr. Nun wird das Geschenkpapier zurechtgeschnitten und es sollte ca. 3 bis 4 cm überlappen. Das Geschenk umwickeln, das Papier mit geraden Kanten am Rand falten und mit Klebeband fixieren. An den Seiten wird das überstehende Papier zu Dreiecken geknickt, es entsteht eine Art von Lasche. Diese Lasche wird umgeknickt und mit Klebeband fixiert. Am Ende wird alles mit Schleifen, Geschenkbänder, Anhänger, goldener Draht, Kiefer oder Piniennadel und Tannengrün verziert.

 

Geschenkpapiere haben meist ein kurzes Leben und es ist erstaunlich was sich alles nutzen lässt – z.B. Zeitungspapier, Bücherseiten, Tapetenstücke oder Stoffe, wie zum Beispiel ein Geschirrtuch. Ich verwende am liebsten Pack- oder Kraftpapier, das man nicht nur in Braun kaufen kann. Statt teurem Geschenkband aus Plastik verwende ich Stoffschleifen, die sich nach ihrem ersten Einsatz problemlos aufbügeln lassen und wieder wie neu aussehen.

 

Möchtet ihr Tannenzweige, Piniennadel oder kleine Kränzchen aus Rosmarin als Deko auf dem Geschenk verwenden, bindet das Kränzchen erst kurz vor dem Fest. Zum Beispiel neigt Rosmarin dazu, schnell braun zu werden und sieht dann nicht mehr besonders schön aus. Doch man kann auch kleine Tannenbäumchen aus Papier oder Pappe ausschneiden und aufkleben und einen Stern auf die Spitze anbringen. Wer mag, tupft oder spritzt mit Deckweiß noch einige Schneeflocken, damit es winterlich aussieht.

Für das Schneidebrett habe ich keinen passenden Karton gefunden, doch mit einem Geschirrtuch umwickelt, verziert mit einem Samtband, Kerzen, Tannengrün und Holzsternen sieht es doch gleich weihnachtlich aus. Das Geschenk mit dem gezeichneten Häuschen dient gleichzeitig auch als Weihnachtskarte, auf deren Rückseite die Weihnachtsgrüße stehen. Eine Kordel am oberen Rand, einen Tannenzweig und die Karte mit einer kleinen Wäscheklammer befestigt, schon ist das Geschenk fertig. Die Verpackung macht das Präsent erst zum richtigen Geschenk, an Weihnachten darf es ruhig ein wenig üppiger sein. Hoffe, ich konnte euch ein paar Tipps geben? Dann dürfte doch nichts mehr schiefgehen mit der Geschenke Verpackung an Weihnachten – oder ???